Fachwissen

Mig Löten

MIG-Löten bzw. Lichtbogenlöten wurde in den neunziger Jahren eingeführt. Es ähnelt sehr dem MIG/MAG-Schweißen. Die größten Unterschiede bestehen in den Drähten, die den Zusatzwerkstoff darstellen und darin, dass das Ausgangsmaterial beim MIG-Löten nicht schmilzt.

Der Wärmeeintrag ist beim MIG-Löten wesentlich geringer als beim MIG/MAG-Schweißen und daher ist das MIG-Löten besonders gut geeignet, um zinkbeschichtete Bleche, die beispielsweise in der Kfz-Industrie eingesetzt werden, aneinander zu fügen. Aufgrund des geringen Wärmeeintrags verbiegt sich das Blech nicht und die Zinkbeschichtung wird nicht beschädigt. Deshalb zeigt die Kfz-Industrie großes Interesse am MIG-Löten. MIG-Löten wird auch häufig in Kfz-Reparaturwerkstätten eingesetzt.
Allgemeine Information über
verzinkte Bleche
Einige Gründe für den Einsatz von verzinkten Blechen

  • Ein erhöhter Bedarf für die Verringerung des Korrosionsrisikos
  • Applikationen in der Auto-, Möbel- und Bauindustrie, z.B. bei
  • Klima- und Heizanlagen
  • Eine günstige Wahl
  • Der meistgebräuchliche Korrosionsschutz bei dünnen Blechen
  • Zink hat die Eigenschaft, angegriffene Flächen durch seinen kathodischen
  • Schutzeffekt wiederherzustellen
  • Dieser Effekt kann vor Kratzern schützen und andere angegriffene Flächen bis zu 2 mm ausgleichen.